klassische Zungendiagnose

Zungendiagnose Berlin:

Die klassische europäische Zungendiagnose richtet sich an die Färbung der Zunge (rot, rosa, grau), Furchen und Beläge, welche uns Hinweise auf unterschiedliche Krankheiten geben können…

 

 

Geschichte der Zungendiagnose

 

Schon bei den alten chinesischen, arabischen und griechischen Ärzten wurden die Veränderungen auf der Zungenoberfläche als diagnostische Möglichkeit genutzt. Allerdings muss heute berücksichtigt werden, dass zwischen den damaligen und den heutigen Lebens- und Essgewohnheiten der Menschen und Völker gravierende Unterschiede bestehen, die es nicht gestatten, die alten Darstellungen (Bilder, Graphiken usw.) über die Zunge ohne weiteres zu übernehmen. Es mussten hier also neue Wege im Zuge der veränderten Verhältnisse beschritten werden.

 

Einführung in die klassische Zungendiagnose Berlin

 

klassische Zungendiagnose Berlin

klassische Zungendiagnose Berlin

 

Je mehr ein Heilpraktiker oder Arzt nur aus dem äußeren Erscheinungsbild eines Patienten ersehen kann, desto schneller und präziser kann er weitere Methoden zur Befunderhebung heranzuziehen.

Mit der Zungendiagnose sind nicht nur Arzt und Heilpraktiker, sondern bis zu einem gewissen Maße auch der geübte Laie in der Lage, sich sehr schnell einen sicherenÜberblick über den Gesamtzustand des Verdauungstraktes zu verschaffen. 
(Früher hat jede Mutter, jeder Hausarzt sich die Zungen zeigen lassen).

 

„Die Zunge wird als Schaufenster des Verdauungstraktes bezeichnet“

 

Die Zunge gibt ähnlich wie die Antlitzdiagnose, erste therapeutische Hinweise. In Folge lassen sich natürlich während der Therapie Veränderungen in positiver wie negativer Form erkennen. Diese wiederum helfen beim weiteren Verlauf der Behandlung.

Die Innervation der Zunge und die Verfolgung ihrer Bahnen zu den Ganglionen und ihren cerebralen Ursprungsgebieten (Gehirn) sowie der Einfluss der vegetativen Antagonisten (Gegenspieler) Vagus und Sympathikus, erlauben eine organtopographische Auffassung, wie im Bild dargestellt.

Die verschiedenen Farbzeichnungen und der manchmal typische Belag an und auf er Zungenoberfläche sowie spezielle Geschmacksempfindungen und Gefühlsreize in und auf der Zunge zeigen uns für die Zungendiagnostik z.B. den Mangel an anorganischen Salzen im Körper und in seinem Säftehaushalt auf.

Über das Zungenbild ist eine Diagnose über den Zustand bestimmter, an der Verdauungsarbeit beteiligter Organe, des Blutes, der Nerven, der Lebens- oder Körperkraft, ja sogar eine Belastungsaussage zu rechten oder linken Körperhälfte.
Jahrelange Beobachtungen und Studien führen zu der Annahme, dass Verlauf und Lage des Nervensystems eines Organs nahezu immer gleich ist und das jedes Organ sein spezifisches Nervensystem besitzt. Nur auf der Basis dieser Annahme (Hypothese) ist die Zungendiagnostik überhaupt möglich.

 

Die Betrachtung der Zunge basiert auf vier Hauptpunkten:

 

▪               Die Farbe des Zungenkörpers

▪               Die Form des Zungenkörpers

▪               Der Zungenbelag

▪               Feuchtigkeit/Trockenheit

 

Die Deutung der Zungenbilder

Durch Betrachten des Zungenbelages erfahren wir wertvolle Hinweise auf den Zustand bestimmter Organe (Organdiagnose).
Aus der Topographie erkennen wir, dass hier Magen, Bauspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Dünndarm und Dickdarm gemeint sind.
Die Zunge mit ihren vielen Blutgefäßen und mit den reichlich, besonders an der Spitze vorhandenen Lymphgefäßen wird von vielen Bündeln von Nervenfasern durchzogen.

Das samtartige Aussehen der Zungenoberfläche verdanken wir den Knospen, Ausstülpungen und Spüldrüsen. Die Abflachung dieser Papillen z.B. gilt als Zeichen für eine perniziöse Anämie (Blutarmut). Die Zunge sieht wie behaart aus, ein Krankheitsbild, das man häufiger bei „Antibiotikaschäden“ und bestimmten Formen von „Vitaminmangel“ findet.
Die Erfahrung lehrt, dass die Zungenspitze Veränderungen im Magenbereich anzeigt, das mittlere Drittel vor allem über den Zustand von Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Milz und Bauspeicheldrüse Aufschluss gibt, während die Zungenbasis, (hintere Teile) auf eventuelle Darmerkrankungen schließen lässt.
Bei der Behandlung der genannten Organe verschwinden diese Zeichen allmählich auf der Zunge.
Das kann sehr lange dauern, vorübergehend infolge der Ausscheidungsphasen sogar zu Verschlechterungen am Zungenbild führen.

Die Zungendiagnostik bezieht viele Symptome in ihre Schlussfolgerungen mit ein. Dennoch will sie nur als eine Hinweisdiagnostik verstanden sein, die den gezielten Einsatz anderer Methoden zur Befunderhebung ermöglichen soll.

 

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